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Wie lassen sich Gesundheitsdaten europaweit sinnvoll vernetzen, ohne ihre wissenschaftliche Aussagekraft zu verlieren? Eine Studie aus NFDI4Health liefert wichtige Erkenntnisse zur Verknüpfung von Gesundheitsdaten und wird im Rahmen von TEHDAS in die Diskussionen zur Ausgestaltung des European Health Data Space (EHDS) eingebracht.

Europäische Flagge vor verschwommenen Hintergrund.

Der Aufbau des European Health Data Space (EHDS) ist ein zentraler Schritt hin zu einer stärker vernetzten und interoperablen Gesundheitsdateninfrastruktur in Europa und soll Gesundheitsdaten über Grenzen hinweg nutzbar machen. Im Rahmen der europäischen Abstimmungen von TEHDAS (Towards the European Health Data Space) werden konkrete Anwendungsfälle und wissenschaftliche Evidenz in die Ausgestaltung dieses Datenraums eingebracht. Einer der Beiträge stammt aus NFDI4Health: Die Publikation von Lendle et al. (2025) zur Verknüpfung von Krankenkassendaten mit Daten aus Krebsregistern wurde als exemplarische Studie herangezogen und in die Diskussion zur Gestaltung von EHDS-Standards integriert. Die Autorinnen und Autoren der Studie Nadja Lendle, Bianca Kollhorst und Timm Intemann sind Forschende am BIPS. Die Arbeit zeigt anhand realer Routinedaten, welche Herausforderungen bei der Datenverknüpfung entstehen und welche Auswirkungen unterschiedliche Verknüfungsmethoden auf die Ergebnisqualität haben. Damit leistet NFDI4Health einen konkreten Beitrag zur evidenzbasierten Weiterentwicklung europäischer Rahmenbedingungen für Gesundheitsdaten und stärkt zukunftsfähige Forschung in Europa.


Hier geht es zur Studie: [Lendle et al. (2025)]

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