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Auf der Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten (KSWD) in Berlin ging es um die Zukunft des Forschungsdatenzugangs in Deutschland. Im Fokus standen sichere Infrastrukturen, bessere Datenverknüpfung und neue rechtliche Rahmenbedingungen. NFDI4Health brachte seine Perspektive in die Debatte ein.

Fünf Personen sitzen für eine Podiumsdiskussion auf grauen Sesseln auf einer Bühne.
Austausch beim Politischen Forum auf der 10. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten: Diskussion über das Forschungsdatengesetz (v. l. n. r.: Jan-Martin Wiarda (Moderation), Stephan Albani, Andrea Lübcke, Kerstin Schneider, Walter Radermacher). (c) Heidi Scherm / KonsortSWD.

Die 10. Konferenz für Sozial- und Wirtschaftsdaten von 22. – 23. Juni 2026 brachte Wissenschaft, Politik, Datenhalter und Forschungsinfrastrukturen zusammen. Ein Schwerpunkt der Gespräche lag auf den Themen Datenschutz und Datensicherheit sowie auf dem geplanten Forschungsdatengesetz der Bundesregierung. NFDI4Health war mit Marie Gebhardt, Jennifer Allen, Charlotte Dries, Alessandra Kuntz und Ulrich Sax vertreten. Marie Gebhardt stellte in einem Impulsvortrag zentrale Punkte der Diskussion vor.

Die Konferenz machte deutlich, dass Daten eine wichtige Grundlage für evidenzbasierte Politik sind – die Zugriffskontrolle sollte dabei bei demokratisch gewählten Akteuren liegen. Ein zentrales Thema war die Datenverknüpfung in Deutschland, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern bleibt sie komplex und aufwendig. Daraus entstand die Diskussion über einen sektorenübergreifenden Identifier, der über den Gesundheitsbereich hinaus genutzt werden kann. Zudem sollten über Studien und Surveys hinweg möglichst einheitliche Indikatoren und Items verwendet werden, um Vergleichbarkeit und Nachnutzung zu verbessern. 

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