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Beim Tag der Forschungsdaten ging es um die Rolle von Daten für wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Fortschritt. Im Fokus standen der Wert gemeinsamer Datenräume und der Einsatz Künstlicher Intelligenz. NFDI4Health betonte die Bedeutung verantwortungsvoller Datennutzung und kooperativer Ansätze.

Mittelalte blonde Frau steht an einem Rednerpult mit Mikrofon.
"Kooperation als Schlüssel": Iris Pigeot auf dem Tag der Forschungsdaten 2026. (c) NFDI4Health

Wissenschaft, Innovation und Gesellschaft standen beim Tag der Forschungsdaten am 15. April 2026 im Zentrum. Regionale Initiativen tauschten sich aus und knüpften neue Kontakte. Für NFDI4Health waren Iris Pigeot und Dennis-Kenji Kipker mit einem Vortrag vertreten. Der Abend widmete sich vier Kernthemen:

Forschungsdaten als Grundlage moderner Wissenschaft
Daten bilden die Basis moderner Wissenschaft. Im Zentrum stand insbesondere der „Datenraum Nordwest“, der regionale Dateninitiativen sichtbar macht und nachhaltig vernetzt. Eine interaktive Karte veranschaulicht die Vielfalt der Aktivitäten im Raum Bremen-Oldenburg. Iris Pigeot, Sprecherin von NFDI4Health, unterstrich die Bedeutung standardisierter, zugänglicher und gut dokumentierter Daten für effiziente Forschung.
 
Künstliche Intelligenz im Forschungsalltag
Künstliche Intelligenz (KI) kann den gesamten Datenzyklus unterstützen. Voraussetzung dafür sind geeignete Werkzeuge, etablierte Workflows und ausgebaute Datenkompetenzen. Deutlich wurde: Die Weiterentwicklung von KI in der Forschung ist eine gemeinschaftliche Aufgabe. Dennis-Kenji Kipker von NFDI4Health erklärte, dass KI-Tools verantwortungsvoll eingesetzt werden – Umsicht und Weitsicht bleiben menschliche Stärken.
 
Datensicherheit als Voraussetzung
Neben den Chancen ging es auch um Fragen der IT-Sicherheit und Datensouveränität. Vertrauenswürdige Datenräume erfordern den Schutz sensibler Informationen und klar geregelte Zugänge. Diskutiert wurde, wie Infrastrukturen gestaltet werden können, die sowohl Datensicherheit gewährleisten als auch eine wissenschaftliche Nutzung ermöglichen. Der Balanceakt zwischen Offenheit und Sicherheit bleibt eine zentrale Herausforderung, der sich die Wissenschaft stellen will.
 
Politik schafft den Rahmen
Deutlich wurde auch, dass Forschungsdatenmanagement nicht nur eine technische und organisatorische, sondern auch eine politische Aufgabe ist. Initiativen wie der Datenraum Nordwest verbinden Forschung, Politik und Praxis. Datenräume sollen Innovation und gesellschaftlichen Nutzen fördern. Dafür braucht es klare Rahmenbedingungen, nachhaltige Förderstrukturen und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure.
 
Vielen Dank an die U Bremen Research Alliance und DataNord – bis nächstes Jahr!
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