Der dreistündige Austausch brachte Expertinnen und Experten aus Taiwan und Deutschland zusammen, darunter Vertreterinnen und Vertreter von NFDI4Health, ZB MED, dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), der Uniklinik Köln und der Universität Göttingen. Im Mittelpunkt standen die Entwicklungen sicherer und FAIRer Infrastrukturen für Gesundheitsdaten, Data Governance, Einwilligungsmanagement, Interoperabilitätsstandards wie HL7 FHIR und OMOP sowie Erfahrungen mit verteilten und föderierten Ansätzen zur Datenanalyse.
Besondere Aufmerksamkeit galt den praktischen Erfahrungen mit TREs und dem sicheren Datenzugang. Die Gastgeber stellten unter anderem Ansätze wie verteilte Analysen, synthetische Daten, DataSHIELD und kontrollierte Analyseumgebungen vor. Die taiwanische Delegation gab Einblicke in die Gesundheitsdateninfrastruktur und Biobanken des Landes Taiwan sowie in die laufende Entwicklung eines eigenen TRE-Rahmens.
Der Austausch zeigte zudem Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit auf. Beide Seiten bekundeten großes Interesse an einem fortgesetzten Dialog, insbesondere zu synthetischen Daten, föderiertem Lernen, Data Governance und möglichen gemeinsamen Forschungsprojekten.
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